Stiftskirche Maria Himmelfahrt – Schlägl

Um das Jahr 1204 kam es zur Gründung des ersten Klosters in Schlägl durch den Orden der Zisterzienser, das aber nur 10 Jahre Bestand haben sollte, da es nach dem Tod des Abtes wieder aufgegeben wurde.

Am 9. Juli 1218 wurde das Kloster durch den ursprünglichen Gründer, Kalhoch von Falkenstein, an den Orden der Prämonstratenser übergeben. Dieser begann ab etwa 1250 mit dem Bau der heutigen Klosteranlage.

Die noch immer erhaltene romanische Krypta unter dem Chorraum zeugt von dieser ersten Bauphase. Ab der Mitte des 15. Jahrhunderts entstand die im Kern gotische Stiftskirche.

Während der Reformation wurde das Kloster ziemlich vernachlässigt, was Anfang des 17. Jahrhunderts zu einer teilweisen Neuerrichtung der Anlage führte.

Auch die Barockisierung der Kirche wurde begonnen, doch im Zuge der Bauernkriege wurde das gesamte Kloster 1626 in Brand gesteckt und schwer beschädigt.

Der Wiederaufbau im barocken Stil erfolgte glücklicherweise recht rasch und war in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts Großteils abgeschlossen.

In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde noch der Innenraum und die Einrichtung barockisiert, wodurch die Kirche endgültig ihr heutiges Aussehen erhielt.

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