Filialkirche Sankt Briccius – Radfeld

Eine Holzkirche stand in Radfeld bereits zur Zeit der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 788. Dieser Bau wurde im 9. Jahrhundert durch ein steinernes Gotteshaus im romanischen Stil ersetzt.

Die heutige spätgotische Kirche entstand in der Zeit von 1484 bis 1490 unter teilweiser Verwendung des Vorgängerbaus.

Im Chorraum und im Langhaus sind Malereifragmente aus dem 16. Jahrhundert erhalten geblieben.

Während des 18. Jahrhunderts wurde auch Sankt Briccius barockisiert und der Turm erhielt seinen heutigen Zwiebelhelm.

Im Zuge der Kirchenrenovierung 1976 wurde der neugotische Hochaltar entfernt und der jetzige barocke Altar entstand. Übernommen wurde nur das Altarblatt mit der Darstellung des Kirchenpatrons.

Der heilige Briccius dient nur zwei Kirchen in Tirol als Patron.

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