Stiftskirche Maria Himmelfahrt – Engelszell

Die Gründung des Zisterzienserstiftes Engelszell geht auf das Jahr 1293 zurück. Anfang des 14. Jahrhunderts werden die Stiftskirche und der Westtrakt des Klosters im gotischen Stil erbaut.

Im Jahre 1699 werden die Kirche und das Kloster durch einen Brand vollständig zerstört.

Mitte des 18. Jahrhunderts beginnt der Wiederaufbau und in den Jahren 1754 bis 1764 entsteht die heutige barocke Kirche und der Osttrakt des Klosters.

Im Zuge der Josefinischen Reformen wird das Stift 1786 aufgehoben und geht in privaten Besitz über.

Ab 1925 wird das Kloster wieder von Trappistenmönchen besiedelt.

Die prunkvolle barocke Inneneinrichtung stammt aus der Zeit des Neubaus im 18. Jahrhundert.

Nachdem das ursprünglich von Bartolomeo Altomonte geschaffene Deckenfresko bei einem Gewölbeeinsturz vernichtet wurde, malt Professor Fritz Fröhlich Mitte des 20. Jahrhunderts das heutige Deckengemälde.

Kommentare sind geschlossen.