Pfarrkirche Sankt Stephan – Wilhelmsburg

Bereits im 10. Jahrhundert wurde in Wilhelmsburg eine erste romanische Kirche erbaut. Im Jahre 1209 überließ Leopold VI. Wilhelmsburg dem Stift Lilienfeld. Damit begann ein fast 200 Jahre andauernder Kampf um die Eigenständigkeit der Pfarre Wilhelmsburg, welcher erst um 1450 nach unzähligen Streitigkeiten und Vergleichen endgültig gelöst wurde. Erst danach kann die Pfarre Wilhelmsburg als dem Stift Lilienfeld inkorporiert betrachtet werden (Lilienfeld und dessen Umgegend; oder: das Decanat Wilhelmsburg, Band 1;Band 6).

Im 14. Jahrhundert kam es zu ersten gotischen Umbauten und es wurde begonnen, den gesamten Markt mit einer Ringmauer zu befestigen.

In Folge der Zerstörung des Ortskernes durch ein verheerendes Feuer im Jahre 1457, erfolgte der Wiederaufbau des Gotteshauses im gotischen Stil. Teile des romanischen Vorgängerbaus blieben dabei erhalten.

Mitte des 18. Jahrhunderts erfolgte die Barockisierung der Kirche und die heutigen barocken Altäre wurden errichtet.

Wilhelmsburg ist ein Ort mit langer und bewegter Geschichte, die über viele Jahrhunderte eng mit dem Stift Lilienfeld verknüpft ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.