Pfarrkirche Sankt Martin – St. Martin im Innkreis

Schon in einer Urkunde aus dem Jahre 759 wird eine Martinskirche in der Gegend erwähnt, aber ob sich diese am gleichen Standort wie die heutige Kirche befand, ist nicht bekannt.

Laut Urkunden gab es im Jahre 1084 eine bereits steinerne Kapelle und 1116 wurde eine vermutlich romanische Kirche eingeweiht.

Im 16. Jahrhundert erfolgte ein Erweiterungs- oder Neubau im gotischen Stil. Der damalige Kirchturm wurde 1594 fertiggestellt.

Ab dem Jahr 1781 begann ein Umbau und die Barockisierung des Gotteshauses, wobei der gotische Kirchturm einen barocken Zwiebelhelm erhielt.

Am 17. Juli 1963 kam es zu einem verheerenden Einsturz des Turmes, durch den der gesamte Bau schwere Schäden erlitt.

Obwohl man zuerst annahm, dass nur ein vollständiger Neubau erfolgen könnte, schafften es die zuständigen Personen in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt, den barocken Bauzustand wiederherzustellen.

Die barocke Inneneinrichtung stammt zum größten Teil aus dem 18. Jahrhundert.

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