Pfarrkirche Sankt Johannes – Fürstenfeld

Die Gründung einer ersten vermutlich frühgotischen Kirche durch den Malteser-Ritterorden, wird für das Jahr 1202 angenommen. Der Orden erwarb 1232 die Pfarrrechte für dieses Gotteshaus.

Im Jahre 1615 wurde die Stadt von den Hajduken eingenommen. Dabei wurde auch die Kirche geplündert und schwer beschädigt. Ein Jahr später erfolgte die Wiederherstellung und es konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden.

Eine Beschreibung des Bauwerks aus dem Jahre 1702 deutet darauf hin, dass es während der Gotik zu einer Erweiterung gekommen sein dürfte.

Im Jahre 1773 scheint die Kirche in recht baufälligem Zustand gewesen zu sein. Aus diesem Grund begann man mit dem Bau des heutigen Gotteshauses im Stile des Rokoko. Nur sechs Jahre später wurden die Arbeiten abgeschlossen.

Die dem Geschmack des Rokoko angepasste Inneneinrichtung stammt fast vollständig aus dem letzten Viertel des 18. Jahrhunderts.

Am 20. April 1945 fing die Kirche durch Funkenflug Feuer und wurde schwer beschädigt. Bis 1947 konnte das Gotteshaus notdürftig wiederhergestellt werden. Der Wiederaufbau dauerte bis zur Mitte der 1950er Jahre an.

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