Pfarrkirche Sankt Georg – Schärding

Anfang des 14. Jahrhunderts wurde Schärding von der damaligen Urpfarre St. Florian losgelöst und eigenständige Pfarre. Zu dieser Zeit entstand ein erster Kirchenbau im frühgotischen Stil, der in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts noch erweitert wurde.

Im Zuge des Spanischen Erbfolgekrieges wurde das damals noch zu Bayern gehörende Schärding bombardiert, wobei auch das vorher bereits baufällige Gotteshaus schwer beschädigt wurde.

Danach entschied man sich für einen barocken Neubau der Kirche, der im Jahre 1720 begann und etwa 1727 beendet war.

Während der napoleonischen Kriege wurde im April 1809 das Gotteshaus erneut Opfer eines Artilleriebeschusses. Ein Jahr lang wurde die noch vorhandene Kirchenruine von der französischen Besatzung als Magazin und Stall genutzt.

Ab dem Jahre 1810 begann der Wiederaufbau der Kirche, der erst mit dem Ausbau des Turmstumpfes 1838 als beendet betrachtet werden kann.

Der barocke Hochaltar stammt aus der aufgelassenen Karmeliterkirche in Regensburg und war ein Geschenk von Maximilian Josef I, König von Bayern. Die barocken Seitenaltäre überstanden glücklicherweise den Brand im Jahre 1809.

Ende des zweiten Weltkrieges wurde der Kirchturm 1945 erneut beschossen und auch sonst war der Bau seinem Alter entsprechend in eher schlechtem Zustand.

Daher begann man ab 1948 mit Ausbesserungs- und Malerarbeiten, die 1967 mit der Neueindeckung des Daches im Außenbereich abgeschlossen waren.

Von 1975 bis 1979 erfolgte eine umfassende Restaurierung des Innenraumes.

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