Filialkirche Sankt Josef – Zaunhof

Als um 1770 damit begonnen wurde, in mehreren kleinen Orten Seelsorgeeinrichtungen aufzubauen, wurde auch in Zaunhof der Wunsch nach einer eigenen Kuratie geäußert. Ein schriftliches Gesuch im September 1770 wurde aber abgelehnt.

Erst im Jahre 1772 wurde dem Ort zwar die Gründung einer Kaplanei genehmigt, aber gleichzeitig auch untersagt einen Kirchenbau zu errichten, bevor ausreichend Geldmittel zur Verfügung stünden.

1773 wurde der erste Pfarrer nach Zaunhof versetzt, der die Gottesdienste in einer 1760 erbauten Kapelle abhielt und sich daran machte, einen Kirchenbau zu verwirklichen.

Nur zwei Jahre später (1775) wurde mit dem Bau der heutigen spätbarocken Kirche begonnen. Schon am 5. August 1778 konnte das, mit vorerst nur einem Altar ausgestattete, Gotteshaus feierlich eingeweiht werden.

Der barocke Glockenturm wurde erst 1805 errichtet. Auch die beiden neubarocken Seitenaltäre wurden erst im 19. Jahrhundert aufgestellt.

Im Jahre 1978 schuf der Innsbrucker Maler und Bildhauer Wolfram Köberl das wundervolle Deckengemälde.

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