Evangelische Christuskirche – Bad Goisern

Bereits ein Jahr nach der Veröffentlichung des ersten Toleranzpatentes am 13. Oktober 1781, wurde in Bad Goisern ein erstes hölzernes Bethaus errichtet.

Da die evangelische Gemeinde in Bad Goisern schon im Jahre 1785 auf 1956 Seelen angewachsen war, stieg allmählich der Bedarf an einem größeren Bethaus.

In den Jahren 1813 bis 1816 wurde die heutige klassizistische Christuskirche errichtet. Aufgrund der damaligen gesetzlichen Einschränkungen für den Bau evangelischer Bethäuser, konnte nur das Langhaus errichtet werden. Ein Turm oder eine Apsis waren nicht erlaubt, da derartige Gebäude von Außen nicht als Kirchen erkennbar sein durften.

Trotz dieser Einschränkungen verzichtete man in Bad Goisern nicht darauf, Fenster und Türen mit Rundbögen zu versehen.

Im Zuge der politischen Umwälzungen in den Jahren 1848/49, fielen auch endlich die baulichen Beschränkungen für evangelische Sakralbauten. In Bad Goisern wurde die Aufhebung der baulichen Beschränkungen genutzt, um im Jahre 1857 den heutige Turm zu errichten.

Der sehr helle und typisch schlichte Innenraum, ist mit neubarocker Einrichtung ausgestattet.

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