Pfarrkirche St. Augustin (Augustinerkirche) – Wien

Der von Herzog Friedrich dem Schönen gestiftete gotische Bau wurde in den Jahren 1330 bis 1339 als zunächst alleinstehende Kirche erbaut.

Im Zuge des Baus der Hofburg wurde die Kirche in den Gebäudekomplex integriert, wodurch sich das nahezu unscheinbare Äußere ergab und das Betreten heute zu einem besonderen Erlebnis wird.

1634 wurde die Augustinerkirche zur Hofpfarrkirche in der man die Trauungen der Habsburger vollzog. Unter anderem heirateten in dieser Kirche Maria Theresia und Franz von Lothringen, Marie Antoinette und Ludwig XVI., wie auch Franz Joseph I. und Elisabet (Sisi) von Bayern.

Auch vor diesem Bau machte die Welle der Barockisierung keinen Halt, wurde aber glücklicherweise im Zuge einer Regotisierung 1784/85 wieder rückgängig gemacht.

Im Inneren findet man unter anderem ein Grabdenkmal für Erzherzogin Marie Christine von Sachsen-Teschen.

Eine weitere Besonderheit ist die Tatsache, dass sich in der Loreto-Kapelle der Augustinerkirche auch die sogenannte „Herzgruft“ der Habsburger-Dynastie befindet. Hier wurden die Herzen in eigenen Urnen bestattet.

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