Das Osterfest – Ein Fest der Freude!

Als Jesus am frühen Morgen des ersten Wochentages auferstanden war, erschien er zuerst Maria aus Magdala, aus der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte. Sie ging und berichtete es denen, die mit ihm zusammen gewesen waren und die nun klagten und weinten.

Evangelium nach Markus 16, 9-10

Allgemeines

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Das deutsche Wort Ostern dürfte altgermanischen Ursprungs sein und hängt mit der Morgenröte beziehungsweise dem Sonnenaufgang zusammen. Die aufgehende Sonne ist im Christentum ein Symbol für den auferstandenen Jesus Christus. Mit dem Ostersonntag beginnt eine 50tägige Freudenzeit, welche bis einschließlich Pfingsten dauert.

Da laut neuem Testament der Tod und die Auferstehung Jesu in eine Woche fielen in der das Judentum den Auszug aus Ägypten feierte, bestimmt dieses „bewegliche“ Fest den Termin unseres Osterfestes.

In der Westkirche fällt es dadurch immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond. Gemäß Gregorianischem Kalender also frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April.

Die Abstammung des Osterfestes und seinen Bräuchen von der angeblich altgermanischen Gottheit Ostara, oder Frühlingskulten der Germanen ist nicht belegt.
Tatsache ist, dass viele vor- und außerchristliche Religionen die Sonne verehren und deshalb auch Frühlingsfeste feiern.
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Gefeiert wird Ostern eigentlich beinahe auf der ganzen Welt. Wenn es auch in vielen Ländern eher ein Frühlingsfest ist, trotzdem werden verschiedenste Bräuche im annähernd selben Zeitraum über den ganzen Globus angewandt.

Egal ob auf den Philippinen Eltern ihre Kinder beim Klang der Osterglocken in dem Glauben, dass sie dann größer werden, am Kopf fassen und hochheben. Ob man im Iran bunte Eier zum Frühlingsfest „Nouruz“ verschenkt, oder ob der Osterhase am Morgen des Ostersonntags durch den Garten hoppelnd bunte Eier und Süßigkeiten versteckt.

Altes Brauchtum sollte stets erhalten bleiben.

Das Osterei

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Der Ursprung der weitverbreiteten Tradition zu Ostern Eier zu färben, oder bunt zu bemalen, ist im Detail unbekannt.
Fest steht, dass das Ei in der christlichen Symbolik für die Auferstehung und auch für die jungfräuliche Geburt steht. Wodurch ein Zusammenhang zum Osterfest hergestellt ist.

Bereits im 12. Jahrhundert wurden bei der Speisenweihe auch Eier geweiht. In Deutschland werden bereits im 13. Jahrhundert gefärbte Eier erstmals erwähnt und das Wort „Osterei“ tritt im 14. Jahrhundert urkundlich als „abzulieferndes Zinsei zu Ostern“ auf.

Im 17. Jahrhundert wird der heute noch übliche Brauch des Versteckens schriftlich erwähnt und auch, dass der Osterhase die Eier bringt.

Wer bringt denn nun die Ostereier?

Diese Frage lässt sich nicht so leicht beantworten. Die Erklärungen dazu sind je nach Gegend unterschiedlich, so stammen Ostereier vom Hahn, dem Kuckuck, dem Storch, dem Osterhasen und vielen anderen. Im katholischen Raum bringen oft auch die Glocken, welche laut Legende über Ostern nach Rom fliegen, auf ihrem Rückweg die Eier mit.

Zur heutigen Zeit hat sich überregional aber die Meinung durchgesetzt, dass der Osterhase die Eier bringt.

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