Stiftsbasilika Maria Himmelfahrt – Lilienfeld

Das Stift Lilienfeld geht auf eine Stiftung von Herzog Leopold VI. (1176 – 1230) zurück, welcher auch hier bestattet ist. Das Stift wurde von Zisterzienser Mönchen aus dem Stift Heiligenkreuz besiedelt.

Der romanisch-gotische Bau wurde zwischen 1202 und 1263 errichtet und gilt mit seiner Länge von 83 Metern als größte Kirche Niederösterreichs.

Während des Barock erhielt die Kirche ihre heutige Inneneinrichtung.

Weil Lilienfeld an der klassischen Via sacra (heilige Straße) liegt, dem Wallfahrerweg von Wien nach Mariazell, ist das Hauptschiff als heilige Straße gestaltet. Dies wurde in der Form umgesetzt, dass der Goldglanz in Richtung Hochaltar immer mehr zunimmt.

1976 wurde der Bau von Papst Paul VI. zur Basilica minor erhoben.

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