Pfarrkirche Sankt Oswald – Graden

Obwohl die Kirche selbst erst 1400 erstmals urkundlich erwähnt wird, dürfte schon zuvor ein Sakralbau bestanden haben, da die Pfarre selbst schon 1220 als Pfarre im Hengistau in einem Dokument genannt wird. Dabei dürfte es sich um eine, für die Zeit typische, kleine romanische Saalkirche gehandelt haben.

Um die Mitte des 15. Jahrhunderts kam es zu einer ersten Erweiterung und der heutige spätgotische Chorraum entstand. Das Langhaus wurde um 1530 gotisiert.

Anfang des 18. Jahrhunderts erfolgte die letzte Erweiterung und eine umfangreiche Barockisierung. Aus dieser Zeit stammt auch die heutige spätbarocke Inneneinrichtung, mit Ausnahme des Hochaltars. Dieser wurde um 1879 im neugotischen Stil neu errichtet.

Wie viele andere Pfarrkirchen der Region, war auch Graden bis 1786 dem Stift St. Lambrecht inkorporiert.

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