Pfarrkirche Sankt Andreas – Piber

Bereits um das Jahr 1000 wurde die Gegend um Piber besiedelt und ein erster Wehrbau und eine Eigenkirche entstanden auch schon kurz darauf. Nachweislich erhielt diese vermutlich bereits steinerne romanische Kirche 1066 pfarrliche Rechte und gilt damit als Mutterpfarre für den weststeirischen Raum.

Im Jahre 1103 gelangte die Pfarre Piber als Schenkung an das Stift Sankt Lambrecht, wurde aber nach langen Rechtsstreitigkeiten erst 1491 von diesem inkorporiert.

Vermutlich im 1. Viertel des 13. Jahrhunderts kam es zu einer Erweiterung des Gotteshauses zur romanischen Chorturmkirche. Im frühen 15. Jahrhundert wurde eine gotische Kapelle angebaut, die heute als Sakristei Verwendung findet. Etwa zur selben Zeit wurde das romanische Langhaus im spätgotischen Stil eingewölbt.

In der Zeit des Barock (17. Jhdt.) erfolgte noch der Anbau von zwei Seitenkapellen.

Die sehr schöne barocke Inneneinrichtung entstand großteils im Zuge einer umfangreichen Renovierung im Laufe des 18. Jahrhunderts.

Seit Ende des 18. Jahrhunderts befindet sich das Bundesgestüt im nahe gelegenen Schloss Piber und prachtvolle Lipizzaner tummeln sich im Schatten dieses historisch wertvollen Bauwerks.

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