Filialkirche Sankt Margareta – Bad Vigaun

Erstmal 1437 urkundlich erwähnt, soll der Legende nach die Kirche von einer reichen Weißwarenhändlerswitwe aus Hallein erbaut worden sein, welche den Bau versprach, nachdem ihr Schiff mit wichtiger Fracht aus dem Orient, heil den Hafen von Venedig erreicht hatte.

Für die Wahrheit dieser Legende, bürgt die kostspielige Ausführung des Baues und die reiche Marmorausstattung. Eine arme Landgemeinde wie Vigaun hätte sich zur damaligen Zeit einen derartigen Bau nicht leisten können.

Der Zulauf zur Kirche muss am Ende des 17. Jahrhunderts derart groß gewesen sein, dass ein Brettergewölbe als Vordach und eine Außenkanzel aus rotem Marmor errichtet wurden.

In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erhielt der Bau seine heutige Barocke Innenausstattung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.