Wallfahrtskirche Sankt Erhard – St. Erhard in der Breitenau

Bereits am Beginn des 13. Jahrhunderts stand hier eine romanische Saalkirche, deren Grundmauern die Fundamente des heutigen Langhauses bilden.

Über den Bau und die Weihe des heutigen gotischen Baus gibt es leider keine urkundlich belegten Fakten, aber bereits 1396 wird die Breitenau als Ziel von Wallfahrten genannt.

Um den Wechsel vom 13. zum 14. Jahrhundert kam es zu einer frühgotischen Erweiterung der romanischen Saalkirche und in weiterer Folge Mitte des 14. zum Neubau der Kirche im heutigen hochgotischen Stil.

Danach fanden nur mehr wenige bauliche Veränderungen statt. Im 17. Jahrhundert wurde eine Kapelle an der Südseite des Chores errichtet und Mitte des 18. Jahrhunderts erfolgte der Bau des großen barocken Turmes.

Die barocke Einrichtung, welche Großteils aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammt, fügt sich stimmig in die gotische Bausubstanz ein.

Ein besonderer Augenschmaus sind die gotischen Glasmalereien der Chorschlussfenster, welche bis auf wenige neue Scheiben aus der Zeit zwischen 1386 und 1395 stammen.

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