Wallfahrtskirche Zum gegeißelten Heiland – Wies

Der Ursprung des gegeißelten Heilands auf der Wies liegt in Bayern. 1753 wurde eine Statue des gegeißelten Heilands von dort geholt und von 1756 bis 1757 wurde eine erste Kapelle an diesem Standort errichtet.

Da die Anzahl der Wallfahrer so stark wuchs, wurde in der Zeit von 1774 bis 1782 die heutige teils klassizistische und teils spätbarocke Kirche erbaut. Der Turm wurde erst in den Jahren 1800 bis 1801 hinzugefügt.

Ein tragischer Brand dem einige Pilger zum Opfer fielen, sorgte für einen dramatischen Einbruch des Wallfahrerstroms.

Das Thema des Te Deums von Anton Bruckner, stellt das 400 Quadratmeter große Deckengemälde aus dem Jahr 1956 dar. Es gilt als eines der Hauptwerke des Künstlers Anton Hafner.

Die Inneneinrichtung weist wie der Bau selbst klassiszistische und spätbarocke Züge auf. Auffällig ist auch das Rokoko-Gitter im Eingangsbereich.

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