Wallfahrtskirche Sieben Schmerzen Mariens – Adlwang

Bereits im 13. Jahrhundert stand hier ein kleines Kirchlein. Urkundlich belegt ist schon um 1300 eine regelmäßige Marienanbetung, was somit auch als Beginn der Wallfahrt bezeichnet werden könnte.

Im Spätmittelalter nahmen die Besuche von Wallfahrern derart zu, dass in den Jahren 1431 bis 1451 eine gotische Erweiterung durchgeführt wurde. Deren Ausmaße dürften etwa dem heutigen Langhaus entsprochen haben.

Am Beginn der Reformationszeit im 16. Jahrhundert wurde mit weiteren Bauarbeiten begonnen und ein mächtiges Presbyterium entstand. Laut Inschrift wurde es 1552 vollendet, aber der zeitgleich begonnene Bau des massiven Turmes konnte nicht fertig gestellt werden.

Die Zeit der Reformation und Bauernkriege brachte die Wallfahrt zum Erliegen und um 1600 war der Bau vollkommen verödet. Während der Gegenreformation ab 1620 wurde das Gnadenbild unter einem Ameisenhaufen entdeckt und auf eine Säule gestellt.

Ab 1654 begann der Wiederaufbau mit der Errichtung des Langhauses, welcher 1679 im barocken Stil vollendet wurde.

Bereits ab 1660 erlebte die Wallfahrt in Adlwang wieder eine Blütezeit, deren Höhepunkt sicher im Jahre 1755 mit 46.764 Kommunikanten erreicht war.

Die Inneneinrichtung stammt aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Der Zeit in dem die Wallfahrt sich großer Beliebtheit erfreute.

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