Wallfahrtskirche Maria Verkündigung (Mariahilf) – Graz

Die Grundsteinlegung für die im Kern frühbarocke Klosterkirche der Minoriten erfolgte im Jahre 1607. Bereits nach nur 4 Jahren Bauzeit erfolgte am 29. Mai 1611 die Einweihung.

Die Pläne werden dem Hofmaler Giovanni Pietro de Pomis zugeschrieben, dessen berühmtestes Werk das Grazer Mausoleum ist und welcher auch für das Gnadenbild verantwortlich zeichnet.

In den Jahren 1742 bis 1744 wurde die Fassade von Joseph Hueber durch die heutige Doppelturmfassade ersetzt. Als sein Hauptwerk gilt die Wallfahrtskirche auf dem Weizberg. Gleichzeitig wurden auch die Seitenschiffe verlängert.

Im Innenraum wurden im Zuge einer Renovierung 1881 die barocken Verzierungen entfernt und ein eher klassizistischer Stil hielt Einzug.

Die barocke Inneneinrichtung stammt aus der Zeit einer Umgestaltung in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

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