Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt – Kaltenbrunn

Schon sehr früh, bereits vor der Mitte des 13. Jahrhunderts, stand eine kleine Holzkapelle am Standort der heutigen Wallfahrtskirche. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts kam ein namentlich nur als Herr von Schenkenberg bezeichneter Ritter nach Kaltenbrunn, um Buße zu tun. Dieser edle Herr ließ um 1280 die erste steinerne Kapelle erbauen.

1438 wurde diese Kapelle bei einem Brand zerstört und noch im gleichen Jahr begannen die Anstrengungen, einen Neubau zu ermöglichen. Im Jahre 1469 erreichte der auserwählte Baumeister Kaltenbrunn, aber erst Ende des 15. Jahrhunderts fand die Grundsteinlegung zum neuen Gotteshaus in spätgotischem Stil statt.

Presbyterium und Hochaltar waren bereits 1502 fertiggestellt und wurden am 10. September in diesem Jahr geweiht. Der Bau des Langhauses verzögerte sich aufgrund finanzieller Schwierigkeiten und wurde erst in den Jahren 1535 bis 1592 verwirklicht.

Visitiationsprotokolle aus den Jahren 1608 und 1610 weisen darauf hin, dass sich die Kirche zu der Zeit in schlechtem Zustand befand. Die Folge war eine Renovierung und in den Jahren von 1662 bis 1669 entstand der heutige Turm.

In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde das Bauwerk barockisiert und auch die Inneneinrichtung im Stile des Barock erneuert.

Die wunderschönen Stuckaturen und Deckenfresken entstanden um 1730 und runden das Gesamtbild des bezaubernden barocken Innenraumes ab.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.