Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung – Bildstein

Bereits vor der Errichtung des heutigen frühbarocken Baus, bestand eine kleine hölzerne Kapelle an dieser Stelle.

Aufgrund einer Marienerscheinung 1629 nahm die Zahl der Wallfahrer stark zu und der Bau einer steinernen Kirche wurde beschlossen. Die schlechte Lage nach dem dreißigjährigen Krieg machte einen sofortigen Bau unmöglich.

Erst 1663 erfolgte die feierliche Grundsteinlegung zum Neubau, welcher bereits 1670 fertiggestellt war und eingeweiht wurde.

Noch im 17. Jahrhundert blühte die Wallfahrt auf und im Jahre 1684 wurden sogar 27.500 Kommunikanten gezählt.

Das Äußere der Kirche ist sehr schlicht gehalten, beeindruckt aber durch seine Doppelturmfassade. Die barocken Altäre wurden 1974 aus einer anderen aufgelassenen Kirche übernommen und ersetzten neuromanische Stücke aus dem Jahre 1879.

Aus dem Jahre 1390 stammt das Gnadenbild „Maria mit dem Jesukind“, welches heute im linken Seitenaltar seinen Platz hat.

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