Wallfahrtskirche M. Heimsuchung – Maria Lankowitz

Das heutige Bauwerk entstand zum Großteil im Zuge eines Umbaues in den Jahren 1681 bis 1684. Basis dafür war ein Kirchenbau aus der Zeit um 1450. Als Gründungsjahr der Wallfahrtsstätte gilt das Jahr 1433.

Im Zentrum des prachtvollen Hochaltars trohnt die spätgotische Muttergottes-Statue, welche der Grund für die Entstehung dieses Wallfahrtsortes ist.

Die Entstehungslegende des Wallfahrtsortes erzählt, dass 1426 Türken auf ihren Raubzügen ein reich geschmücktes Muttergottes-Gnadenbild stahlen und unbekleidet in einen Dornbusch warfen, wo es sieben Jahre unentdeckt lag. 1433 suchte ein Hirte seine Ochsen und fand diese vor jenem Dornbusch kniend. Alle Versuche das Gnadenbild an seinen ursprünglichen Ort zurückzubringen misslangen, also legte man die Statue auf einen Karren und ließ die Ochsen ziehen wohin sie wollten. Diese gingen tagelang ohne Futter und Rast einen Weg, der sie schließlich nach Maria Lankowitz führte.

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