Wallfahrtsbasilika Schmerzhafte Mutter Gottes – Maria Dreieichen

Am 15. August 1656 brachte der Kürschnermeister Matthias Weinberger aus Horn, zum Dank für seine Genesung von einer schweren Krankheit, ein Wachsbild der Mutter Gottes an einer dreistämmigen Eiche am Molderberg an.

25 Jahre später brannte die Eiche ab und das Wachsbild schmolz. Überraschender Weise ergrünte die Eiche danach wieder und man deutete dies als Zeichen und eine Marienstatue aus Holz wurde geschaffen und aufgestellt. Diese Statue ist heute noch als Gnadenbild über dem Tabernakel zu sehen.

Zum Schutz vor Wind und Wetter wurde auch eine kleine Holzkapelle errichtet. Die Zahl der Pilger stieg rasch und schon 1733 wich die Holzkapelle einem ersten Bau aus Stein.

Bald wurde die neue Kapelle zu klein. Damalige Berichte sprechen von 50.000 Pilgern jährlich. Dies führte dazu, dass es im Jahre 1744 zur Grundsteinlegung zur heutigen spätbarocken Wallfahrtsbasilka kam. Der Vorgängerbau blieb aber als Schatzkammer erhalten.

Nach dem Betreten des recht beeindruckenden Bauwerks, führt der erste Blick unweigerlich hoch zur wunderschönen ovalen Kuppel, um kurz darauf durch den äußert beeindruckenden und schönen barocken Innenraum zu schweifen.

Auf der linken Seite des befindet sich ein kleiner Schrein mit einer Reliquie des heiligen Johannes Nepomuk.

Seit 1740 obliegt die Wallfahrtsseelsorge ohne Unterbrechung den Benediktinern aus Stift Altenburg.

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