Wallfahrtsbasilika Maria Empfängnis – Innsbruck

Laut Legende verehrten bereits römische Legionäre des Kastells Veldidena hier ein Marienbild. Archäologische Funde eines Vorgängerbaus, welche auf die Zeit des frühen 5. Jahrhunderts datieren, hauchen dieser Legende Wahrheit ein.

1140 übernimmt der Prämostratenserorden die Betreuung der Kirche, welche bereits 1259 urkundlich erwähnt wurde und kurz darauf auch die Wallfahrt stark zunahm.

Da der Vorgängerbau stark baufällig war, kam es 1751 bis 1755 zum Neubau der heutigen Basilika im Rokokostil.

Im Inneren findet man besonders schönen und zierlichen Rokokostuck und sehr viele Goldakzente. In der Mitte des Hochaltars befindet sich das Gnadenbild, eine im 14. Jahrhundert aus Sandstein gehauene Muttergottesstatue mit Kind.

Ein besonderes Kunstwerk ist auch das Deckengemälde aus dem Jahre 1754 vom berühmten Augsburger Meister Matthäus Günther.

Als älteste Pfarre der Gegend, gilt Wilten auch als Mutterpfarre von Innsbruck. Die Kirche wurde 1957 von Papst Pius XII. zur „Basilica minor“ erhoben.

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