Piaristenkirche Zu unserer lieben Frau – Krems

Der auch Frauenbergkirche genannte Bau ist die älteste Kirche der Stadt und war möglicherweise ursprünglich als römisch-katholische Kirche dem Hl. Stephanus geweiht.

Seit 1284 ist der Bau als Marienkirche nachweisbar und war im späten 15. Jahrhundert Kirche der Bürgergemeinde und nicht Pfarrkirche.

Ende des 15. Jahrhunderts wurde der spätgotische Bau großzügig erweitert und 1508 eingeweiht.

Im Zuge der Reformation wurde 1616 die Kirche den Jesuiten übergeben, welche Kloster und Gymnasium errichteten. Maria Theresia übergab die Verantwortung dann im Jahre 1776 dem Schulorden der Piaristen.

Der barock eingerichtete Innenraum beinhaltet einige Werke des Malers Martin Johann Schmidt („Kremser Schmidt“), von welchen das Hochaltarbild „Himmelfahrt Mariae“, aus dem Jahre 1756, zu den wichtigsten zählt.

Bis heute gehört der Turm des Baues der Stadt Krems, also wie ursprünglich den Bürgern, da er seit jeher als Stadtturm zur Brandwache und als Glockenturm diente.

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