Pfarrkirche Zum heiligen Kreuz – Laxenburg

Eine erste gotische Kirche wurde in der Mitte des 14. Jahrhunderts in Laxenburg errichtet. Bauliche Veränderungen in der Zeit bis zur Zerstörung der Kirche durch die Türken im Jahre 1683 sind leider nicht dokumentiert.

Nachdem die Bedrohung durch die Osmanen verschwand, wurde ab 1691 mit der Planung eines barocken Neubaus begonnen.

Am 11. Juni 1693 erfolgte die feierliche Grundsteinlegung. Als Baumeister dürfte nach Stilvergleichen Carlo Antonio Carlone fungiert haben, es gibt es keinerlei bestätigte Dokumente dafür.

Obwohl die Einweihung bereits 1699 stattfand, dauerte der Bau viele Jahre länger und teilte sich in mehrere Bauphasen, die immer wieder durch unvorhersehbare Geschehnisse unterbrochen wurden.

So kamen die Arbeiten zum Beispiel in den Jahren 1703 und 1705 zum Stillstand durch Einfälle der Kuruzzen. 1724 warf ein starker Sturm den ursprünglichen Turm um, der dann bis 1726 wiederhergestellt wurde.

Der heute spätbarocke Innenraum erfuhr im Laufe des 18. und 19. Jahrhunderts mehrmalige Umgestaltungen. Wie bei den Bauphasen, so spielte auch bei der Anschaffung von Kunstwerken und Einrichtungsgegenständen stets das österreichische Kaiserhaus ein wichtige Rolle. Grund dafür, war wohl die Nähe zur ehemaligen kaiserlichen Residenz Schloss Laxenburg.

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