Pfarrkirche Sankt Vitus – Weißkirchen

Um das Jahr 1000 dürfte ein erster Bau als Eigenkirche entstanden sein, welcher erstmals urkundlich zwischen 1060 und 1076 genannt wird.

Bereits im 12. Jahrhundert erhielt die Kirche volle Pfarrrechte und wurde damals bereits vom Kloster St. Lambrecht unterstützt, welchem sie von 1403 bis 1959 inkorporiert war.

1480 wurde der Bau im Zuge des Türkensturms im August zerstört, aber kurz darauf wieder im spätgotischen Stil neu aufgebaut. Der heutige spätgotische Chor zeugt noch von dieser Bauphase, wie das romanische Turmuntergeschoss vom zerstörten Vorgängerbau.

Im späten 17. Jahrhundert beschädigte ein Brand und Blitzeinschlag den Turm, worauf er einen barocken Zwiebelhelm erhielt. Im Jahre 1830 beschädigte ein verheerender Ortsbrand auch den Dechantshof und die Kirche.

1897 begann man mit dem Ausbau des 1830 beschädigten Turmes, welcher zu dieser Zeit nur mit einem Notdach versehen war und bereits 1901 wurde der Bau bis auf Turm, Chor und Nebenräume abgebrochen. In den Jahren 1903/04 entstand das heutige neugotische Bauwerk.

Im Innenraum erwartet den Besucher ein einheitlich neugotisches Bild, da die gesamte Einrichtung aus der Zeit des Neubaus stammt.

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