Pfarrkirche Sankt Veit – St. Veit in der Südsteiermark

Der Kirchenpatron, der heilige Vitus, deutet auf eine sehr frühe Gründung der Pfarre St. Veit hin. Der Ort selbst wird 1163 erstmals urkundlich erwähnt und die Pfarre 1202.

Vom mittelalterlichen Bau blieb nur ein Teil erhalten, der heute das Untergeschoss des Westturmes bildet.

Im Zuge der Reformation kam das religiöse Leben in St. Veit, wie in vielen anderen Orten auch, zu erliegen und lebte erst ab 1636 wieder auf.

Da der Vorgängerbau langsam zu klein wurde, versuchte man mit Zubauten in den Jahren 1686 bis 1689 die Kirche barock zu erweitern. Das Bestreben gelang nur unzureichend und ein Neubau der Pfarrkirche wurde beschlossen.

Ab 1748 begannen die Arbeiten am Neubau, unter Einbeziehung des schon bestehenden Westturmes. Um 1768 war der Großteil des neuen Gotteshauses fertiggestellt.

Der wunderschöne barocke Innenraum wurde im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts mit den heutigen Fresken geschmückt.

Die prunkvolle spätbarocke Innenausstattung stammt hauptsächlich aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

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