Pfarrkirche Sankt Simon und Judas Thaddäus – Gars am Kamp

Die Pfarre Gars zählt zu den Urpfarren des Waldviertels und wurde daher im Jahre 1135 erstmals urkundlich erwähnt. Die heutige Pfarrkirche selbst wurde 1387 in einer Stiftungsurkunde als Simonskapelle genannt.

Vermutlich wurde im Laufe des 15. Jahrhunderts diese Kapelle bereits ein erstes Mal vergrößert. Belegt ist eine bauliche Erweiterung im Jahre 1593.

Im Jahre 1620 beschädigte ein Brand die Kirche schwer und erst im Jahre 1626 begann langsam der Wiederaufbau. Ein neuerlicher Brand 1724 war Auslöser für umfangreichere Bauarbeiten und das Gotteshaus erhielt sein heutiges Aussehen.

Während des Wiederaufbaues entstand auch die heutige Innenausstattung.

Stilistisch befinden wir uns beim Bauwerk, wie auch bei der Einrichtung, in der Übergangsphase vom Spätbarock zum Frühklassizismus.

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