Pfarrkirche Sankt Peter und Paul – Söll

Obwohl eine erste urkundliche Erwähnung der Pfarre Söll erst 1217 stattfindet, legt sowohl das Patrozinium, als auch die weite Ausdehnung des Pfarrsprengels nahe, dass schon sehr früh ein erstes Gotteshaus bestand.

Dieser höchstwahrscheinlich hölzerne Bau wurde im Laufe des 12. Jahrhunderts durch einen gemauerten romanischen Sakralbau ersetzt.

Mitte des 14. Jahrhunderts bot die Kirche für die wachsende Bevölkerung zu wenig Platz und ein Ablassbrief aus dem Jahre 1340 belegt den Beginn eines Neubaus im gotischen Stil. Als die Kirche 1361 eingeweiht wurde, wird wohl der Bau im Großen und Ganzen fertig gewesen sein.

Fast 400 Jahre blieb die Kirche beinahe unverändert, bis auf kleinere Zu- und Umbauten. Doch nagte der Zahn der Zeit an der Bausubstanz.

So entschloss man sich 1748, dass ein Neubau unausweichlich wäre. Tatsächlich erfolgte die Grundsteinlegung aber erst 1764, wobei ab 1762 die alte Kirche vollständig abgetragen wurde.

Erst am 25. August 1771 wurde der barocke Neubau feierlich eingeweiht, obwohl die Kirche schon ab 1768 für provisorische Gottesdienste genutzt wurde.

Mit seiner wunderschönen barocken Innenausstattung und den beeindruckenden Deckengemälden entstand ein wahrliches Glanzstück des Barock.

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