Pfarrkirche Sankt Nikolaus – Hüttenberg

Wann genau eine erste Kirche in Hüttenberg entstand lässt sich nicht feststellen. Da Kaiser Otto I. im Jahre 953 die Hüttenberger Eisenwurzen dem Erzstift Salzburg schenkte, dürfte bereits um das Jahr 1000 ein erster Kirchenbau entstanden sein.

Urkundlich wird im Jahre 1425 erstmals eine „Knappenkirche von Hietenwerk“ erwähnt, die Ende des 15. Jahrhunderts um das heutige gotische Langhaus vergrößert wurde.

Die Baugeschichte der Kirche ist gezeichnet von verheerenden Ortsbränden, die im 17. und 18. Jahrhundert mehrmals den Ort heimsuchten.

Nach einem Brand 1748 war der Schaden so groß, dass nicht mehr gewagt wurde den Turm in Stein wieder aufzubauen und nur ein Holztürmchen auf die Mauerreste gesetzt wurde.

1844 wollte man den Turm doch wieder in Stein ausbauen, doch nur fünf Tage nach der Fertigstellung zersprangen die neuen Eisenschlaudern (Anker zur Stabilisierung des Mauerwerks). Der Turm stürzte und begrub die Kirche unter sich.

Sechs Jahre später, am 21. 12. 1850, erfolgte eine neuerliche Einweihung. Der Turm wurde im Zuge des Wiederaufbaus an die Nordseite verlegt und erst 1860 endgültig vollendet.

Die Inneneinrichtung stammt großteils aus der Zeit zwischen 1750 und 1850 und bildet eine Mischung aus Barock und Neugotik.

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