Pfarrkirche Sankt Martin – Dornbirn

Vermutlich auf eine Stiftung im 10. Jahrhundert des Klosters St. Gallen, geht der Ursprung dieser Kirche zurück. Erstmal urkundlich erwähnt wird 1130 eine Seelsorge und 1278 eine Pfarrkirche.

Im 15. Jahrhundert kam es entweder zu einem Neubau, oder einer umfangreichen Erweiterung, da bei den Bauarbeiten zur heutigen Pfarrkirche 1839, ein Eckstein mit der Jahreszahl 1453 gefunden wurde.

Das Jahr 1661 brachte dem Bauwerk ein Unglück in Form eines Blitzschlags, wobei der Dachstuhl zerstört wurde. Erst 1673 kam es zur Wiederherstellung.

Aufgrund der wachsenden Bevölkerung wurde in den Jahren 1751 bis 1753 ein Neubau begonnen. Der Turm von 1453 blieb bestehen und wurde erhöht.

Bei Renovierungsarbeiten 1839 stellte man die Baufälligkeit der gesamten Kirche, ausgenommen des Turmes, fest. So kam es 1839/40 zum Neubau, welcher der Kirche ihre heutige Form verlieh.

Das Bauwerk ist der bedeutendste klassizistische Sakralbau Vorarlbergs und beeindruckt besonders durch die sechs ionischen Säulen, welche die Optik eines klassischen Tempels vermitteln.

Der Innenraum ist sehr einfach gehalten, aber vermittelt einen angenehmen und hellen Eindruck. Die passende Inneneinrichtung stammt zum großen Teil aus der Zeit des letzten Neubaus, aber auch einzelne Stücke aus dem Vorgängerbau blieben erhalten.

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