Pfarrkirche Sankt Martin – Donnerskirchen

Über den 1437 urkundlich belegten Vorgängerbau ist wenig bekannt. Beschreibungen deuten auf ein romanisches Langhaus mit angebauter gotischer Apsis hin, wobei dieser Bau wahrscheinlich deutlich kleiner als die heutige Kirche war.

Dieser Vorgängerbau war 1674 in derart schlechtem Zustand, dass er 1676 bis auf die Hauptmauern abgerissen wurde und in nur 4 Jahren Bauzeit der heutige barocke Bau entstand.

Im Gegensatz zu vielen anderen Kirchen hatte das Gotteshaus von Donnerskirchen 1683 Glück und wurde von den einfallenden Türken verschont.

Seit dem Ende des 17. Jahrhunderts hat sich das Bauwerk kaum mehr verändert. Einzig die farbliche Gestaltung der Fassade wurde 1970 von Weiß auf Gelb geändert.

Die barocke Innenausstattung stammt aus dem 18. Jahrhundert.

Von 1992 bis 1994 entstand der heutige Kreuzweg. Er besteht aus 14 lebensgroßen Stationsbildnissen und wurde vom Bildhauer Thomas Resetarits aus Kalkstein geschaffen.

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