Pfarrkirche Sankt Martin – Alberschwende

Bereits im 11. Jahrhundert dürfte in Alberschwende ein Kirchenbau entstanden sein, der als Eigenkirche des gräflichen Großhofes diente.

Im Laufe des 16. Jahrhunderts dürfte dieser erste Bau durch ein, urkundlich als „Marienkirche“, erwähntes Gotteshaus ersetzt worden sein.

Bis zum 19. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung so stark an, dass die für rund 800 Personen Platz bietende Marienkirche zu klein wurde. Ein Neubau wurde angestrebt und ab 1848 begannen die Bemühungen um die Baugenehmigung.

Erst nach fünf Jahren erhielt man die notwendigen Finanzierungen und Genehmigungen. In den Jahren 1853 bis 1855 entstand der heutige neuromanische Bau, der zur Zeit seiner Entstehung eines der größten Gotteshäuser Vorarlbergs war.

Von 1855 bis 1861 wurde an der Ausstattung der neuen Kirche gearbeitet. Die neuromanischen Altäre, die Kanzel, die Orgel und das erste Gemälde an der Decke des Presbyteriums entstanden zu dieser Zeit.

Insgesamt bildet das Bauwerk mit seinem hellen Innenraum ein Musterbeispiel des neuromanischen Baustils.

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