Pfarrkirche Sankt Margaretha – Bad Waltersdorf

Der Ort Bad Waltersdorf hat eine lange Geschichte, welche bis in die Zeit der Kelten zurück reicht. Zur Römerzeit war der Ort Teil der Ostgrenze des römischen Reiches.

Erstmals urkundlich erwähnt wird die Kirche 1170. Viele namhafte Experten vertreten sogar die Meinung, dass mit der Bezeichnung „ecclesia ad Sabnizam“ im Vertrag von Mattighofen aus dem Jahre 860, eine Kirche in Bad Waltersdorf gemeint war. Diese Vermutungen konnten bisher noch nicht durch Funde bestätigt werden. Bei Renovierungsarbeiten konnten aber Hinweise entdeckt werden die sie verstärken.

In der Zeit vom 15. bis zum 17. Jahrhundert wurde die Lage an der Ostgrenze des damaligen Reiches mehrmals dem Ort und der Kirche zum Verhängnis. Belagerungen und Einfälle der Ungarn, Türken, Heiducken und Kuruzzen fanden mehrmals statt und hinterließen ihre Spuren.

So kam es in den Jahren 1685 bis 1690 zu einem barocken Neubau unter Einbeziehung vorhandener Fundamente und Mauerwerke, welcher der Kirche ihr heutiges Aussehen verlieh.

Die heutige Inneneinrichtung stammt zum großen Teil aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und präsentiert sich dementsprechend im spätbarocken Stil.

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