Pfarrkirche Sankt Johannes – Wenns

Am 29. Oktober 1233 schrieb Bischof Heinrich von Brixen einen Brief an seine Base Sofie von Taufers, darin wurde erstmals urkundlich ein Pfarrer in Wenns erwähnt.

Untersuchungen des Bundesdenkmalamtes datieren den Turm bis zum Glockengeschoss auf die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts und somit als ältesten Teil des Bauwerks. Dokumentiert ist auch für das Jahr 1288 die Einweihung eines gotischen Vorgängerbaus.

Um die Wende zum 16. Jahrhundert (1490/1500), erfolgte ein „Neubau“ in spätgotischer Form, dessen Spuren heute noch im Mittelschiff und Chorraum erkennbar sind.

Ein Brand beschädigte am 19. Jänner 1564 das Gebäude sehr schwer. Der darauf folgende Wiederaufbau im Stile des Frühbarock wurde erst 1613 abgeschlossen und am 1. September 1698 wieder eingeweiht.

1792 erfolgten noch einmal kleinere Veränderungen, um den Innenraum der Kirche im spätbarocken und klassizistischen Stil umzugestalten.

Die barocke Innenausstattung entstand großteils um 1790 und wurde im Zuge der Umgestaltung 1792 aufgestellt. Auch die sehr schönen Fresken wurden zu dieser Zeit erschaffen.

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