Pfarrkirche Sankt Jakob – Guntramsdorf

Schon im Jahre 1100 entstand in Guntramsdorf ein Kirchenbau in Form einer Eigenkirche der Kuenringer Grundherren. Dabei dürfte es sich um einen romanischen Bau gehandelt haben, da eine im Heimatmuseum ausgestellte romanische Halbsäulenbasis auf die Zeit um 1200 geschätzt wurde.

Eine urkundliche Erwähnung erfolgte erstmals am 14. Dezember 1232, als ein „Leutepriester“ namentlich genannt wird.

Offenbar überstand dieser Bau viele Jahrhunderte und im Gegensatz zu vielen anderen Kirchen, kam es zu keinem gotischen Neubau. Erst im Jahre 1796 wurde das baufällig gewordene Gotteshaus durch einen spätbarocken Neubau ersetzt.

Am 24. Mai 1944 wurde dieser Bau bei einem Bombenangriff zerstört und bis 1952 fanden daher die Gottesdienste in zwei provisorisch eingerichteten Notkirchen statt.

Der Wiederaufbau begann 1948 und trotz aller Schwierigkeiten, welche die damalige Besatzungszeit mit sich brachte, konnte der neoklassizistische Neubau am 4. Mai 1952 eingeweiht werden.

Die letzte Generalrenovierung fand in den Jahren 2001/2002 statt.

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