Pfarrkirche Sankt Georg – Pfarrkirchen bei Bad Hall

Bereits im 8. Jahrhundert dürfte schon eine kleine Kirche hier gestanden haben, worauf urkundliche Nennungen und der Kirchenpatron Georg hindeuten. Fakt ist, dass zum Stift Kremsmünster, welches 777 gegründet wurde, eine enge Beziehung bestand.

Belegt ist auch der Bau einer romanischen Kirche um das Jahr 1180, welche etwa 1326 in gotischer Form neu gebaut, oder zumindest umgebaut wurde. Teile dieser Bauphase sind noch heute vorhanden.

Da die Bevölkerung stetig zunahm und im 18. Jahrhundert die Besiedlungen besonders anstiegen, entschloss man sich zu einer Erweiterung. Im Zuge dieser 1744 begonnen Bauarbeiten wurde die gotischen Kirche auch dem zeitgemäßen barocken Stil angepasst.

Am 7. Dezember 1746, kurz bevor der Schlussstein des Gewölbes gesetzt werden sollte, stürzten die Gewölbe des Hauptschiffes und der Nebenschiffe ein. Der damalige Pfarrer starb aus Kummer über dieses Unglück und Abt Alexander III. Fixlmillner wollte gar die Kirche an dieser Stelle nicht mehr aufbauen.

Schlussendlich wurde der Bau 1747 doch vollendet und erhielt im Jahre 1748 seine wunderschönen Fresken, welche der Welser Maler Wolfgang Andreas Heindl anfertigte.

Wie der Innenraum wurde auch die gesamte Ausstattung bereits im Stile des Rokoko gefertigt. Durch die hohe Qualität der Fresken und der Inneneinrichtung ergibt sich ein beeindruckendes und prunkvolles Gesamtbild, welches der eher unscheinbare äußere Eindruck nicht erwarten lässt.

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