Pfarrkirche Sankt Daniel – Dellach

Sankt Daniel gilt als Urpfarre des oberen Gailtales und des Lesachtales. So verwundert es nicht, dass bereits um 800, zur Zeit der Karolinger, eine erste steinere Kirche bestand.

Bereits im 10. Jahrhundert erfuhr der Bau seine erste Erweiterung, indem ein rechteckiger Chorraum angebaute wurde.

Um das Jahr 1100 erfolgte ein romanischer Neubau der Kirche, der in etwa die Größe von zwei Drittel des heutigen Langhauses hatte.

Weitere 150 Jahre später, wurde der Bau durch einen Umbau zur Chorquadratkirche mit Rundapsis. Große Teile aus dieser Bauphase bestehen heute noch.

Der Türkeneinfall im Jahre 1478 beschädigte das Gotteshaus schwer. Beim darauffolgende Wiederaufbau fand gleichzeitig eine Erweiterung im spätgotischen Stil statt.

Im Laufe des 17. Jahrhunderts erfolgte wie bei so vielen Kirchen eine Barockisierung, die glücklicherweise nicht übertrieben ausfiel.

Die heutige Inneneinrichtung im Stile der Neorenaissance und Neogotik stammt vom Beginn des 20. Jahrhunderts.

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