Pfarrkirche Sankt Andrä – Lienz

Archäologische Befunde belegen drei Vorgängerbauten der heutigen Kirche, wobei der älteste auf das 5. Jahrhundert datiert wurde.

Dieser frühchristliche Bau wurde in der karolingischen Zeit, im 10. Jahrhundert, vergrößert und zur Wende zum 13. Jahrhundert zur romanischen Saalkirche ausgebaut, welche nachweislich im Jahre 1204 geweiht wurde.

Die heutige Westwand ist noch ein Teil dieses romanischen Baus, welcher ab 1430 zur heutigen gotischen Kirche umgebaut und 1475 eingeweiht wurde.

1760 bis 1765 erhielt das gotische Presbyterium noch eine Ausgestaltung im Stile des späten Barock bzw. Rokoko, außen blieb der Bau von der Barockisierungswelle verschont.

Besonders schön sind die noch erhaltenen Details aus der Romanik, wie zum Beispiel ein romanischer Säulenschaft mit Kapitel, welcher als Weihwasserbecken fungiert, oder Teile der romanischen Bauplastik an der Westseite.

Auch Teile der Wandmalereien stammen noch aus der ursprünglichen romanischen Kirche des 13. Jahrhunderts.

Die Innenausstattung stammt Großteils aus der Zeit des Spätbarock und wurden bei der Umgestaltung Ende des 18. Jahrhunderts errichtet. Die neugotische Kanzel wurde 1859 und der neugotische Taufstein 1860 aufgestellt.

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