Pfarrkirche Maria Himmelfahrt – St. Johann in Tirol

Bereits früh stand hier eine Kirche, worauf einerseits der ursprüngliche Kirchenpatron Johannes der Täufer hindeutet, andererseits die Schenkung des gesamten Tales im Jahre 949 an den Erzbischof von Salzburg dazu Hinweise liefert.

Auch ein Fresko im Dechantshof deutet an, dass schon lange ein Gotteshaus bestand. Gezeigt wird dort eine gotische Kirche, deren Turm eindeutig romanischen Ursprung hat.

Im 18. Jahrhundert stieg die Notwendigkeit für einen Neubau. Zum einen wurde der bestehende Bau durch Hochwasser beschädigt, zum anderern sorgte der florierende Bergbau zu starkem Wachstum der Bevölkerung.

Am 12. September 1723 wurde auf einem hochwassersicheren Gelände der Grundstein zur heutigen barocken Kirche, mit ihrer repräsentativen Doppelturmfassade, gelegt.

Im Inneren zeigt sich vom Baustil her vorwiegend ein frühbarocker Charakter. Der gesamte Innenraum erstrahlt in dezentem barocken Prunk und die meisterhaften Deckenfresken tragen ihren Teil dazu bei.

Die in dezentem Rosa gehaltene Farbgestaltung ergibt mit der barocken Inneneinrichtung insgesamt einen angenehm hellen Kirchenraum.

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