Pfarrkirche Maria Himmelfahrt – Rastenfeld

Im Jahre 1804 berichtete der damalige Pfarrer, dass an der Kirche ein Stein mit der Jahreszahl 1120 sichtbar sei. Heute ist dieser Stein leider nicht mehr auffindbar, aber diese Geschichte und noch erhaltene Teile eines romanischen Vorängerbaus, sind gute Belege dafür dass bereits im 12. Jahrhundert eine Kirche in Rastenfeld bestand.

In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts kam es zu einer Vergrößerung des Bauwerks im gotischen Stil. Dieser Umbau dürfte mit der Erhebung zur eigenständigen Pfarre um 1330 zusammenhängen.

Der noch aus der Romanik stammende Turm wurde über die Jahrhunderte kaum verändert und wirkt daher in seinen Proportionen vielleicht ein wenig unpassend.

Im Zuge des dreißigjährigen Krieges wurde das Gotteshaus stark verwüstet und von einem Brand schwer beschädigt. Glücklicherweise konnte das Bauwerk gerettet werden, auch wenn der Dachstuhl fast vollständig erneuert werden musste.

Sehr schön ist der Hochaltar aus dem Jahr 1757, der im verspielten Stil des Rokoko gestaltet wurde.

Die restlichen Einrichtungsgegenstände und Kunstwerke stammen aus verschiedenen Epochen (Frühbarock bis Spätbarock).

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