Pfarrkirche Maria Geburt – Imbach

Am 1. März 1269 schenkte der Truchsess Albero von Feldsberg den Nonnen des Dominikanerordens Grundbesitz zur Errichtung eines Klosters und einer Kirche in Imbach. In dieser Schenkungsurkunde wird unter anderem auch eine bereits bestehende Kapelle genannt.

Nach mehr als einem halben Jahrtausend entzog Joseph II. dem Orden der Dominikanerinnen die Existenzberechtigung und das Klostergebäude wurde zur Versteigerung freigegeben.

So lange die Geschichte des Ordens währte, so alt ist auch das beeindruckende Kirchengebäude. Schon Ende des 13. Jahrhunderts entstand der heutige mächtige frühgotische Bau. Die Kirche zählt damit zu den ältesten gotischen Bauwerken Österreichs. Eine der Besonderheiten dieses Sakralbaus ist auch, dass er von allen offensichtlich sichtbaren Versuchen der Barockisierung verschont blieb.

Einzig die Inneneinrichtung wurde im Laufe des Barock erneuert. Wobei die lebensgroße Madonna am Hochaltar ein Original aus der Zeit um 1300 sein dürfte.

Insgesamt ist die ehemalige Klosterkirche in Imbach, mit ihren fast 20 Meter hohen Mauern, ein beeindruckendes Meisterwerk der Frühgotik.

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