Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit – Kufstein

Diese Kapelle entstand durch den Kufsteiner Bürger Christian Weinränntl, welcher 1502 „in der Gruft seiner Neuen Capellen neben St. Veits Kirchen eine ewige und tägliche Meß“ stiften ließt.

Hier befindet sich auch seiner und weitere Wappengrabsteine, welche der Kirche auch den Beinamen „Totengruft“ gaben.

Sein heutiges klassizistisches Aussehen erhielt der Bau 1705, nach dem ein verheerender Brand im Jahre 1703, ausgelöst durch bayrische Truppen im Zuge des spanischen Erbfolgekrieges, das Gewölbe zerstört hatte.

In den Jahren 1681 bis 1809 besorgten Augustiner-Eremiten die Seelsorge in Kufstein und verwendeten diese Kirche als Hauskapelle.

Ein besonderes Schmuckstück ist der Altar im Rokokostil aus der Zeit um 1765, welcher die Krönung der Gottesmutter durch die Heilige Dreifaltigkeit darstellt.

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