Klosterkirche Sankt Hieronymus (Franziskanerkirche) – Wien

Bereits 1306 entstand ein sogenanntes „Seelhaus“ für Dirnen, die sich bekehren wollten. Im Jahre 1307 wurde hier auch eine erste Kapelle eingeweiht.

Der wirtschaftliche Wohlstand des Seelhauses erforderte bald den Bau einer neuen und größeren Kirche. 1476 erfolgte die Einweihung der im Großen und Ganzen noch heute erhaltenen gotischen Klosterkirche.

1572 verstarb die letzte Büßerin und der Seelhausbereich (Kloster) wurde für 8 Jahre als eine Erziehungsanstalt für Mädchen verwendet. 1589 wurden Kloster und Kirche an die Franziskaner übergeben. Diese begannen kurz darauf die Kirche im Stil der ausgehenden Renaissance umzugestalten, wobei im Kern der Bau von 1476 erhalten blieb.

Nachdem 1611 das Gotteshaus neu eingeweiht wurde, erfolgte 1614 der Bau des heutigen Turmes.

Die sehr schöne barocke Inneneinrichtung entstand großteils im Laufe des 17. Jahrhunderts. Teile davon erst am Beginn des 18. Jahrhunderts.

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