Klosterkirche Sankt Elisabeth (Deutschordenskirche) – Wien

Bereits im frühen 13. Jahrhundert stand ein vermutlich frühgotisches Gotteshaus an dieser Stelle. Erhalten blieb von dieser Bauphase einzig der heute noch bestehende Turm.

1395 wurde das im gotischen Stil errichtete heutige Langhaus eingeweiht. Während des Barock wurde aus der ursprünglich rechteckigen Form ein ovaler Raum geschaffen, ohne das gotische Gesamtbild zu stark zu beeinflussen. Damit ist die Deutschordenskirche auch ein seltenes Beispiel für die sogenannte „barocke Nachgotik“.

Der gotische Flügelaltar aus dem Jahre 1520 kam erst 1864 von Danzig nach Wien.

Besonders beeindruckend sind die über 80 Wappenschilde. Jeder Ordensritter, der in dieser Kirche den Ritterschlag erhielt, ließ sein Wappenschild anbringen.

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