Filialkirche Sankt Laurentius – St. Lorenzen an der Gurk

Bereits sehr früh dürfte eine erste steinerne Kirche in St. Lorenzen erbaut worden sein. Vermutlich schon im 9. Jahrhundert entstand ein erstes karolingisches Gotteshaus, das im 12. oder 13. Jahrhundert im romanischen Stil erweitert wurde.

Ende des 14. Jahrhunderts, spätestens im Laufe des 15. Jahrhunderts, wurde die romanische Rundapsis durch einen für die Zeit typischen gotischen Chorraum ersetzt. Um 1435 erhielt dieser Altarraum ein wunderschönes Freskenkleid.

Im frühen 16. Jahrhundert erhielt die Kirche ihren heutigen Turm, was teilweise auch auf die damals unruhigen Zeiten zurückzuführen ist. Durch die immer häufiger werdenden Türkeneinfälle wurden vermehrt Kirchtürme errichtet, um auch als Wehr- und Wachtürme zu dienen. Auch die Inneneinrichtung wurde zu dieser Zeit erneuert und zwei gotische Schnitzaltäre, von denen heute noch Teile vorhanden sind, entstanden.

Während des Spätbarocks kam es noch einmal zu baulichen Veränderungen. Um 1733 entstanden die heutige Sakristei, die Vorlaube und die heutige Gestaltung der Fassade.

Ende des 19. Jahrhunderts schmückte der Wandermaler Jacob Brollo das Innere des Langhauses mit den heutigen wunderschönen Fresken.

Die im Zuge der um 1730 stattgefundenen Barockisierung aufgestellte spätbarocke Inneneinrichtung, erhielt Ende des 19. Jahrhunderts durch eine Überarbeitung ihr heutiges Aussehen.

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